Satzung

§ 1 Name und Sitz

I. Der Verein führt den Namen „Förderverein Nord-Süd-Forum Landsberg e.V.“ und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Augsburg eingetragen
II. Der Verein hat seinen Sitz in Landsberg am Lech

§ 2 Ziele

I. Förderung der Aktivitäten und gemeinsamen Bemühungen entwicklungspolitisch orientierter Eine Welt Vereine, Gruppen und Initiativen    sowie deren Erfahrungsaustausch untereinander
II. Förderung der internationalen Entwicklungszusammenarbeit
III. Einsatz für Gerechtigkeit, Solidarität, Frieden und Umweltschutz
IV. Förderung internationaler Gesinnung, des interkulturellen Austausches und der Völkerverständigung
V. Eintreten für die Menschenrechte
VI. Durchführung und Unterstützung von Maßnahmen der Weiterbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
VII. Stärkung des Bewusstseins für globale Zusammenhänge und daraus resultierende lokale und regionale Verantwortung

§ 3 Aufgaben

I. Beratung und Information der Mitglieder, von politischen Entscheidungs- und Bildungsträgern, Institutionen, Verwaltungseinrichtungen und der Öffentlichkeit
II. Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung
III. Zusammenarbeit mit Organisationen und Institutionen mit ähnlichen Zielen
IV. Planung und Durchführung von Diskussionsveranstaltungen, Bildungsveranstaltungen, Kampagnen und Aktionen
V. Erstellung von Werbe- und Informationsmaterialien
VI. Einbringen der Vereinsziele in politische und gesellschaftliche Entscheidungsabläufe
VII. Unterstützung beispielhafter Projekte und Initiativen
VIII. Beschaffung finanzieller Mittel zur Umsetzung der Ziele und Aufgaben

§ 4 Gemeinnützigkeit

I. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
II. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
III. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
IV. Die Mitglieder und der Vorstand erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder und Vorstand keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
V. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Organe des Vereins

I. Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
II. Wenn kein Gegenantrag gestellt wird, wird in beiden Organen offen abgestimmt.
III. Soweit die Satzung nicht etwas anderes vorschreibt, beschließen beide Organe mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen.
IV. Im Zweifelsfall ist Vertretungsberechtigung nachzuweisen.

§ 6 Mitgliedschaft

I. Der Verein hat ordentliche Mitglieder und fördernde Mitglieder.
II. Ordentliche Mitglieder können juristische oder natürliche Personen des Privatrechts, des öffentlichen Rechts, Gesellschaften des Handelsrechts oder nicht eingetragene Vereine sein. In deren Arbeit müssen die obengenannten Ziele einen Schwerpunkt darstellen.
III. Fördernde Mitglieder können juristische oder natürliche Personen, Gesellschaften des Handelsrechts oder nicht eingetragene Vereine sein, die zur Förderung der Vereinsziele beitragen.
IV. Einer Mitgliedschaft geht ein vollständig ausgefüllter Mitgliedsantrag auf einem Vordruck des Vereins voraus. Dieser wird beim Vorstand eingereicht und dort nach Aufnahme in den Verein hinterlegt.
V. Ãœber einen Beitritt entscheidet die Mitgliederversammlung.
VI. In der Einladung zur Mitgliederversammlung müssen die sich bewerbenden Mitglieder namentlich genannt sein.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

I. Für jedes begonnene Kalenderjahr wird ein jährlicher Beitrag von den Mitgliedern erhoben.
II. Über die Höhe der Jahresbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.
III. Unterjährig beginnende Mitgliedschaften werden mit dem vollen Jahresbeitrag belastet.
IV. Mitgliedsbeiträge werden nicht zurückerstattet.

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

I. Die Mitglieder fördern den Verein mit seinen Zielen und Aufgaben.
II. Bei der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht.
III. Jede natürliche Person kann nur ein Mitglied vertreten; keine Abweichung von § 38 Satz 2 BGB.
IV. Die Mitglieder sind gehalten, bei Änderung ihrer angegebenen Daten den Vorstand schnellstmöglich schriftlich zu benachrichtigen.
V. Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keinerlei Anteile am Vereinsvermögen.
VI. Die Mitglieder sind während und auch nach der Beendigung der Mitgliedschaft über vertrauliche Angelegenheiten des Vereins gegenüber Außenstehenden der Verschwiegenheit verpflichtet.

§ 9 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft der Mitglieder endet

I. durch freiwilligen Austritt des Mitglieds.
Der freiwillige Austritt erfolgt ohne jegliche Frist durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.
II. mit dem Tod.
III. durch Auflösung der Mitgliedsgruppe.
IV. durch Ausschluss aus dem Verein.
Mitglieder können vorübergehend durch den Vorstand des Vereins ausgeschlossen werden, wenn ihre weitere Zugehörigkeit dem Ansehen des Vereins abträglich wäre oder wenn sie grob gegen die Interessen und Ziele des Vereins verstoßen haben. Der endgültige Ausschluss ist der Mitgliederversammlung vorbehalten. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen.

§ 10 Mitgliederversammlung

I. Mindestens einmal im Jahr wird vom Vorstand eine ordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
II. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens 10 Prozent der Mitglieder die Einberufung schriftlich durch Angabe des Grundes beim Vorstand verlangen.
III. Mitgliederversammlungen finden an einem vom Vorstand bestimmten Ort statt, der für die Mitglieder zumutbar und erreichbar ist.. Sie sind mindestens vier Wochen vorher unter der Bekanntgabe der Tagesordnung durch schriftliche Benachrichtigung oder per E-Mail einzuberufen. Die Einladungsfrist beginnt mit der Versendung der Einladung. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn dieses an die zuletzt bekannte Post- oder E-Mail-Adresse gerichtet ist.
IV. Den Vorsitz der Mitgliederversammlungen führt der Vorsitzende, im Verhinderungsfall wird ein Versammlungsleiter gewählt.
V. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist durch den von der Mitgliederversammlung gewählten Protokollführer eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift ist allen Mitglieder zuzuleiten.
VI. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Vorsitzende kann Gäste und Presse zulassen und einladen.
VII. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Eine Mindestanzahl der anwesenden Mitglieder ist nicht erforderlich.

§ 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung

I. Die Mitgliederversammlung auf Beschlussfähigkeit prüfen
II. Wahl des Protokollführers und bei Notwendigkeit eines Versammlungsleiters
III. Beschlussfassung über Anträge
IV. Wahl des Vorstands durch getrennte Wahlgänge
V. Entlastung und Abberufung des Vorstands
VI. Wahl zweier Kassenprüfer
Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt.
VII. Die Amtsdauer der Kassenprüfer endet mit der Wahl der neuen Kassenprüfer
Scheidet ein Kassenprüfer während der Amtsperiode aus, ist für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen ein Ersatzmitglied durch eine Mitgliederversammlung zu bestellen.
VIII. Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstands sowie des Berichts der Kassenprüfung
IX. Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern
X. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
XI. Beschlussfassung über Satzungsänderungen
XII. Beschlussfassung über Auflösung des Vereins

§ 12 Vorstand

I. Der Vorstand besteht aus drei natürlichen Personen: dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter und dem Kassenwart.
II. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt.
III. Die Amtsdauer des Vorstands endet mit der Wahl des neuen Vorstands.
Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so bestimmt eine für diesen Zweck einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen ein Ersatzmitglied.
IV. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
V. Der Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich und ist einzeln vertretungsberechtigt.
Stellvertreter und Kassenwart vertreten nur gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich und sind nur gemeinsam vertretungsberechtigt.

§ 13 Aufgaben des Vorstands

I. Führung der laufenden Vereinsgeschäfte
II. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlungen
III. Vertretung des Vereins nach innen und außen
IV. Verwaltung der Finanzen
V. Öffentlichkeitsarbeit
VI. Erstellen des Jahresabschluss- und Kassenberichts
VII. Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
Er muss die getroffenen Beschlüsse auf die finanzielle und zeitliche Umsetzung und auf die Vereinbarkeit mit der Satzung des Vereins prüfen oder prüfen lassen. Bei in Konflikt stehenden Beschlüssen müssen die Mitglieder in Kenntnis gesetzt werden.

§ 14 Vorstandssitzungen

I. Der Vorstand trifft seine Entscheidungen in Sitzungen, fernmündlich oder schriftlich.
II. Der Vorstand trifft seine Entscheidungen in Mehrheitsbeschlüssen.
III. Jedes Mitglied des Vorstandes hat eine Stimme.
IV. Der Vorstand tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Die Einladung zu Sitzungen muss mindestens 14 Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich oder per E-Mail durch den Vorsitzenden erfolgen. Die Einladefrist beginnt mit der Versendung der Einladung. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
V. Sitzungen des Vorstandes sind nicht öffentlich. Durch Beschluss des Vorsitzenden können Gäste eingeladen und zugelassen werden.
VI. Über Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen sind. Die Niederschrift ist allen Vorstandsmitgliedern zuzuleiten.

§ 15 Arbeitsgruppen

Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung können einzelne Aufgaben an Arbeitsgruppen oder Einzelpersonen delegieren.

§ 16 Beirat

I. Der Vorstand kann natürliche Personen als Beirat berufen.
II. Der Beirat berät und unterstützt den Vorstand bei seinen Aufgaben, hat aber kein Stimmrecht im Vorstand.

§ 17 Kassenprüfung

Die beiden von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer prüfen jährlich die Kasse, die Buchführung und den Jahresabschluss und erstatten der Mitgliederversammlung über das Ergebnis schriftlich Bericht.

§ 18 Vergütung

I. Die Mitglieder und Vorstände sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Ersatz der ihnen durch die Vereinsarbeit entstandenen Auslagen und Aufwendungen.
II. Wenn bezahlte externe Aufträge des Vereins an Mitglieder vergeben werden, muss dies von der Mitgliederversammlung bestätigt werden.

§ 19 Rechnungslegung

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 20 Satzungsänderungen

I. Für Satzungsänderungen bedarf es einer 3/4 Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen in einer Mitgliederversammlung.
II. Die Vorschläge der Satzungsänderungen müssen in der Einladung zur Mitgliederversammlung aufgeführt sein.

§ 21 Auflösung

I. Zur Auflösung des Vereins sowie seiner Verschmelzung mit anderen oder der Überführung seines Vermögens auf andere Organisationen bedarf es einer 3/4 Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen.
II. Zur Auflösung des Vereins bedarf es einer dafür besonders einberufenen Mitgliederversammlung. Diese Auflösungsversammlung ist in einer mindestens vier Wochen vorausgehenden Mitgliederversammlung zu beschließen.
III. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an das Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. mit Sitz in Augsburg das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 22 Geltung des bürgerlichen Gesetzbuches

Soweit diese Satzung keine abweichenden Bestimmungen enthält, gelten ergänzende Bestimmungen des BGB für den rechtsfähigen Verein.

§ 23 Salvatorische Klausel

Die Unwirksamkeit einzelner Paragrafen steht der Wirksamkeit der restlichen Regelungen nicht entgegen.

§ 24 Inkrafttreten

Die vorstehende Satzung tritt mit der Unterzeichnung der nachfolgenden Personen in Kraft.